Üblicherweise findet kurz vor dem Ende der Sommerferien der hessische Sportlehrer*innentag statt. Diese Fachtagung verbindet praktische Fortbildungen mit einem großen Informationsangebot der Fachverbände und Sportarten. Immer mit dabei: der Hessische Basketballverband HBV. In diesem Jahr musste diese große Präsenzveranstaltung von Grünberg ins Internet verlegt werden und fand über drei Tage als „Schulsportkongress digital“ statt.

Hallo liebe Basketballer in Nord und Süd,
solche Zeiten wie wir sie im Augenblick erleben, haben wir seit dem 2. Weltkrieg nicht gehabt. Ein Virus, der Coronavirus, legt unser gesamtes Leben lahm und schränkt uns alle auch seit Wochen in unseren Tätigkeiten ein.

Wir mußten am 12.03.2020 unseren Spielbetrieb in Hessen einstellen. Alle Ligen wurden nicht zu Ende gespielt und es gibt daher keine Abschlusstabellen, es gibt keine Meister und auch die festgelegten Regeln zu Auf- und Abstieg greifen nicht.

Es stellte sich also die Frage, wie geht es weiter? Gemäß § 18 DBB-SO ist der Veranstalter berechtigt, die Teilnehmer für den weiterführenden Wettbewerb - also der Saison 2020-21 - zu benennen. Diese Entscheidung ist endgültig.

Nach ausgiebigen Diskussionen im Sportausschuss und Präsidium haben wir in einer TelKo am 16.04.2020 festgelegt:


Grundlage sind die Tabellen per 12.03.2020
Alle Mannschaften jeder Liga spielen auch in der neuen Saison in dieser Liga mit folgenden Besonderheiten:
        Aufsteiger sind
        --  der Erstplazierte der Liga
        --  sind zwei Mannschaften punktgleich, können beide aufsteigen
        Absteiger sind
        -- Mannschaften, die in 2019-20 auf die Teilnahme verzichtet haben
        -- Mannschaften, die in der Tabelle Wertungspunkte kleiner gleich 0 haben
        -- Mannschaften, die rechnerisch keine Chance auf einen Klassenerhalt hatten.
Sollten daher Ligen mit mehr als 10 Mannschaften zustande kommen, wird nach dem 12er-Spielplan gespielt. Weiterhin werden zum Ende der Saison 2020-21 in den 12er-Ligen die Mannschaften der Plätze 9 -12 absteigen.

VP III wird  alle Mannschaften der überbezirklichen Seniorenligen über ihre Teilnahme in der kommenden Saison informieren.
Die Vereine in den Bezirken werden gesondert vom jeweiligen Bezirksvorstand über die Zusammensetzung der Ligen in den Bezirken informiert.


Bis spätestens zum 31. Mai 2020 bitten wir alle Vereine , Ihre Anwartschaftsrechte in die Teilnahmerechte gem. § 15 DBB-SO umzuwandeln. Dies erfolgt zum einen  durch die Mannschaftsmeldung an die Bezirksvorsitzenden mit Wahl der  Ziffer, zum anderen in den überbezirklichen Seniorenligen mit der Anmeldung der Ziffer bei VP III.

Alle angedachten Pokalspiele bei Senioren und Jugendlichen finden in diesem Frühjahr ebenfalls nicht statt.
Ob und wie  der Spielbetrieb im September beginnen kann, ist z.Zt. noch nicht abzusehen. Wir planen jedoch die neue Saison und bitten Euch Vereine, dies auch zu tun mit den Meldungen und Angaben z.B. in dunkomatic.

Wie heißt es " die Hoffnung stirbt zu letzt". Also lasst uns zuversichtlich sein!
Für heute alles Gute und bleibt gesund!
Mit sportlichen Grüßen
Karin Arndt (VP Spielbetrieb)  /  Michael Rüspeler (Präsident)
 

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

das Präsidium des Hessischen Basketball Verbandes e.V. hat beschlossen, aufgrund des Coronavirus und der damit verbundenen aktuellen Entwicklungen, den Landesverbandstag am 25. April 2020 zu verschieben. Einen neuen Termin für den HBV-Verbandstag können wir derzeit noch nicht veröffentlichen.

Es ist uns nicht leicht gefallen, diese Entscheidung zu treffen, allerdings haben wir eine Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern, Vereinen und der gesamten Gesellschaft. Zwar ist der Verbandstag mit ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verhältnismäßig klein, trotzdem sehen wir uns in der Pflicht, unseren Teil dazu beizutragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verzögern. Darüber hinaus ist derzeit noch nicht absehbar, ob die Kontaktsperre direkt nach den Osterferien durch die Bundesregierung wieder aufgehoben werden wird.

Trotzdem es sich bei dem HBV-Verbandstag um einen Verbandstag mit Präsidiumswahlen handelt heißt die Verschiebung nicht, dass der Hessische Basketball Verband e.V. ohne agierendes Präsidium dasteht. Selbstverständlich führen alle Präsidiumsmitglieder ihre Aufgaben weiterhin so lange gewissenhaft aus, bis eine Mitgliederversammlung und damit auch Neuwahlen stattfinden kann.
 
Sowohl der neue Termin für den HBV-Verbandstag als auch Regelungen für den Auf- und Abstieg nach der abgebrochenen Saison (diese werden derzeit detailliert erarbeitet) werden den Vereinen sobald wie möglich mitgeteilt.
 
gez. Michael Rüspeler                                                  gez. Heide Aust
HBV-Präsident                                                             HBV-Geschäftsführung

 

Die Website des Hessischen Basketball Verbandes www.hbv-basketball.de fungiert durch den Beschluss des Erweiterten Präsidiums als offizielles Organ des Hessischen Basketball Verbandes.
Hier finden sich die Amtlichen Mitteilungen des Verbandes.

„Die Frage, in welchem Rahmen Profisportler wieder trainieren dürfen, muss bundeseinheitlich und transparent geregelt werden“. Diese Forderung hat der Präsident des Landessportbundes Hessen e.V. (lsb h), Dr. Rolf Müller, an die Politik gerichtet. Hintergrund sind Ausnahmeregelungen der Länder, in der das Training von Berufssportlern im Profisport als Berufsausübung eingestuft wird. Danach darf nach Abstimmung mit den zuständigen kommunalen Be­hörden beispielsweise in den Profibereichen der Sportarten Fußball, Handball, Basketball, Volleyball oder American Football trainiert werden.

„Wir wissen sehr wohl, dass vom Profisport eine Strahlkraft ausgeht. Fans fie­bern mit ihren Mannschaften und begeistern sich für die Leistungen einzelner Sportlerinnen und Sportler. Das gilt im Übrigen auch für die Vielzahl unserer Sportlerinnen und Sportler, die weitab von den Millioneneinkommen mancher Profis für den Leistungssport und den Erfolg leben“, erklärte der Präsident des Landessportbundes.
Bei all dem, so Müller, müssten der Schutz der Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler und der Stopp der Ausbreitung der Pandemie weiterhin absolute Priorität genießen. Und genau dazu bedürfe es einer bundesweit einheitlichen und vor allem transparenten Regelung. Denn nur wenn gewährleistet sei, dass der Kontakt der Profisportler während des Trainings gesundheitlich unbedenklich sei und dadurch zudem keine weiteren Gefahrenherde entstünden, werde die Öf­fentlichkeit die Regelung verstehen.

Der lsb h-Chef wörtlich: „Schließlich macht das Virus keinen Unterschied zwi­schen hoch bezahlten Sportlern und Amateuren und es kennt auch keine Landes­grenzen.“ Und letztlich müssten all die Solo-Selbstständige, Einzelhändler und Mittelständler, die derzeit um ihre Existenz kämpften, die Regelungen im Bereich des Profisports auch verstehen können.
 
Verdeutlichung des Hessischen Ministerium des Innern und für Sport:
Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport grenzt in Abstimmung mit dem Landessportbund Hessen den Profisport als die bezahlte Vollzeittätigkeit von Berufssportlern in Kapitalgesellschaften bzw. über den Wirtschaftsbetrieb von Vereinen ab. Der Begriff der Vollzeittätigkeit im Berufssport ist eng auszulegen und grundsätzlich auf Betriebsstätten von Kapitalgesellschaften im Sport bzw. wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben von Vereinen mit ausschließlich Vollzeit-Beschäftigten Berufssportlern zu beschränken.
Dies liegt insbesondere in folgenden Fällen vor:
Fußball: 1./2. Bundesliga Männer, 1. Bundesliga Frauen, 3. Liga und Regionalliga Männer
Handball: 1. und 2. Liga Männer
Basketball: 1. Liga Männer
Volleyball: 1. Liga Männer und Frauen
Eishockey DEL 1 und 2
American Football GFL


Das Training von Kaderathleten an den Bundesstützpunkten und Landesstützpunkten
stellt keinen Berufssport im Sinne dieser Auslegung dar.

Der Hessische Basketball Verband e.V. beendet den Spielbetrieb der Saison 2019/20 aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus (COVID-19) mit sofortiger Wirkung in allen seinen Ligen. Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Spielerinnen und Spieler, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Besucherinnen und Besucher, Eltern, Ehrenamtlichen und allen Unterstützern muss in diesen Zeiten mehr wiegen, als der verständliche Wunsch, unser Hobby ausüben zu dürfen.
Es gelten die aktuellen Tabellen (12.03.2020) als Abschlusstabellen der Saison.

Über die sich daraus ergebenden Auf- und Abstiegsregelungen kann der HBV derzeit keine Auskunft geben. Hier müssen wir die weitere Vorgehensweise der 2. Bundesliga und der Regionalligen abwarten, da unser Landesverband in Teilen davon abhängig ist. Diese Entscheidungen können allerdings noch bis in den April hinein offen bleiben. Der HBV und alle weiteren Gremien versuchen in dieser schwierigen Frage bestmögliche Entscheidungen zu treffen. Wir bitten dennoch bereits jetzt um Toleranz und Akzeptanz der zu treffenden Maßnahmen. Wir alle hätten uns ein schöneres und sportlicheres Ende der Saison gewünscht.

Der Verband wird eine Lösung für die im Mai anstehenden Qualifikationsturniere erarbeiten und darüber rechtzeitig informieren. Wir empfehlen den Vereinen den Trainingsbetrieb in Eigenverantwortung zu regeln und ggfs. einzustellen.

Diese Entscheidung gilt auch für alle weiteren Maßnahmen, Tagungen, Lehrgänge und Sitzungen zunächst bis zum Ende der Osterferien.
Wir bitten hier um euer aller Verständnis.

gez. HBV-Präsident Michael Rüspeler
gez. HBV-Vizepräsidentin Spielbetrieb Karin Arndt
 

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