Schülerinnen der Elisabethschule aus Marburg gewinnen Silbermedaille beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia"
Als Landessieger hat die Elisabethschule in der Wettkampfklasse III der Mädchen das Land Hessen würdig vertreten und einen phantastischen zweiten Platz erkämpft.

Schon im ersten Spiel trafen die Mädchen der E-Schule auf einen starken Gegner: das Sportgymnasium Chemnitz. Bereits in diesem Spiel sollte sich zeigen, dass die Marburgerinnen einen großen Vorteil hatten, nämlich neun gute Spielerinnen. Obwohl nach neun Minuten das Marburger Team mit acht Punkten zurücklag, kämpften sich die Schülerinnen aber ins Spiel zurück und machten in den letzten vier Minuten des Spiels aus einem 25-27 Rückstand einen letztlich klaren 40-29 Sieg. Schon nach diesem Spiel wurde langsam klar, dass die Lahnstädterinnen zu Großem im Stande waren. So wurden die Landesvertreterinnen aus Mecklenburg-Vorpommern (56-11) und Bremen (62-23) klar geschlagen und das Team war am Ende des ersten Tages unter den besten Acht.


Zu Beginn des zweiten Tages kam ein ebenso klarer Sieg gegen das Team aus Hamburg zustande (49-13) und die Marburger waren somit schon am Vormittag für das Halbfinale qualifiziert. Gegen den Favoriten aus Osnabrück ging es im abschließenden Zwischenrundenspiel um den leichteren Gegner im Halbfinale. Nach anfänglicher Führung blieb das Spiel bis zum 20-18 für Osnabrück offen, nach einem 8-0 Run für Osnabrück wurden dann eher Kräfte gespart für das Halbfinale, was letztlich gegen die Mädels aus Ludwigsburg ausgetragen wurde. Und auch hier gelang den Marburgerinnen ein hervorragender Start. Nach 8 Minuten stand es 22-7; ein Vorsprung, den das Team von Coach David Irnich bis zum Ende nicht mehr hergeben sollte und mit 45-34 Punkten gewann.


Mit gewohnt guter Laune und guter Musik ging es voller Vorfreude zum Endspiel in die über 3000 Zuschauer fassende Sporthalle Charlottenburg. Die Mädchen wussten vom Livestream mit Liveticker in Marburg und von 400 mitfiebernden E-Schülern an ihrer Schule und starteten furios in das Endspiel, erneut gegen Osnabrück. Vier Dreipunktewürfe in den ersten 6 Minuten führten zu einer Siebenpunkteführung, doch das Osnabrücker Team zeigte ebenso hervorragende Aktionen und übernahm zur Pause die 22-21 Führung. Diese konnten die Osnabrücker nach der Halbzeit auf 12 Punkte ausbauen. Die Marburgerinnen, allen voran Flora Lukow und Paula Hegele, bewiesen erneut ihren enormen Kampfgeist, kämpften sich nochmal auf 5 Punkte heran und mussten sich letztlich mit 42-34 Punkten geschlagen geben.


Die Enttäuschung über die Endspielniederlage wich aber schnell dem Stolz, ein großes Turnier gespielt zu haben. Die Mannschaft wurde abends vor 4000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle geehrt, um sich verdientermaßen danach selbst zu feiern.

 

Foto & Text: David Irnich

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