"Hessen-Girls" beenden Sichtungsturnier in Baden-Baden/Steinbach mit Platz 2

Der weibliche Hessenkader des Jahrganges 2004 zeigte beim "Regionalturnier" in Baden-Baden/Steinbach eine starke Leistung und belegte am Ende den 2. Platz hinter Turniersieger Berlin.
Bundestrainer Stefan Mienack nutzte die Gelegenheit zur Sichtung für das DBB-U15-Leistungscamp (07.-11-06.2019 in Kienbaum).

Mit einem 53:39 "Start-Ziel-Sieg" überzeugte der weibliche D1-Kader (Jahrgang 2004 und jünger) zum Auftakt des Regionalturniers gegen die Südwest-Auswahl. Nach einem 9:0-Blitzstart gegen die Gastgeberinnen zeigten sich die Hessen-Girls auch in der Folgezeit überlegen und gingen mit einer 26:17-Pausenführung in die Kabine. Team Hessen blieb auch im 2. Durchgang spiel bestimmend und siegte, trotz einer Schwächephase in den Schlussminuten, ungefährdet mit 53:39. "Es war ein ordentlicher Start in das Turnier, vor allem wenn man bedenkt, dass unser letztes Vorbereitungsspiel viele Monate zurückliegt", so der Landestrainer Ebi Spissinger.

Mit der Partie Hessen gegen Bayern wurde der zweite Turniertag in Baden-Baden/Steinbach eröffnet.
Bayern startete sehr konzentriert mit seinen sehr wurfstarken Außenschützinnen in die Begegnung, währen die "Hessen-Girls" mit ihren Abschlussschwächen haderten. Trotz des 22:26-Pausenrückstandes war des Siegeswille im Team Hessen ungebrochen und wurde Mitte der zweiten Hälfte mit einem 10:0-Lauf zur 36:32-Führung belohnt. Die Hessinnen präsentierten eine ausgeglichene Teamleistung und siegten am Ende glücklich, aber nicht unverdient mit 40:37. "Die gute kämpferische Einstellung, die mannschaftliche Geschlossenheit und das Fast-Break-Spiel haben den Erfolg möglich gemacht. Bayern ist noch nicht eingespielt, hat aber sehr stark von außen getroffen", so die Kuranalyse vom Landestrainer.

Erneut war es die schlechte Wurfquote aus der Halbdistanz, die am Ende ein besseres Ergebnis in Spiel 3 gegen Berlin verhinderte. "Der Teamspirit auf und außerhalb des Spielfeldes ist top, doch nicht immer ausreichend für den Sieg", so Landestrainer Spissinger, der ein hart kämpfendes HBV-Team sah, dass nach einem zwischenzeitlichen 16-Punkte Rückstand in der zweiten Spielhälfte deutlich stärker agierte. Ein starker Auftritt von Flora Lukow war die Initialzündung für die Aufholjagd, um den 3er-Vergleich zu gewinnen. Am Ende wurden die Hessen-Girls für ihren Einsatz belohnt und die 38:45 Niederlage gegen Berlin bedeutet Rang 1 nach der Vorrunde.

Im Finale gegen Berlin gab es für Hessen leider nichts zu holen. Eine starke erste Hälfte reichte nicht für eine erfolgreiche Revanche gegen die Berliner Auswahl. Nach der 22:16-Pausenführung konnte man bis zum 28:29 die Partie offen gestalten, ehe die wurfstarken Berlinerinnen mit einem 10:00-Lauf die Begegnung entschieden.


"Wir mussten im Finale leider auf Mailien Rolf und Linn Villwock verzichten, dennoch haben wir lange Zeit auf Augenhöhe gespielt. Ilinca Secuianu hat heute eine gute Leistung gezeigt. Unter dem Strich sind wir mit dem Auftritt unserer Mannschaft sehr zufrieden", so der Landestrainer. Das zweite Regionalturnier findet vom 22.-24.03.2019 in Chemnitz statt.

Bildunterschrift:
Beim Regionalturnier in Steinbach spielten im Team HESSEN: Hintere Reihe v.l.n.r. Akosua Ahmed (Eintracht Frankfurt), Linn Villwock (TSV Grünberg), Hannah Bailly (TV Hofheim), Ilinca Secuianu (TSV Grünberg), Monika Crnjac (Eintracht Frankfurt), Emma Torney (TV Langen), Paula Hegele (BC Marburg).
Vordere Reihe v.l.: Mailien Rolf (SKG Roßdorf), Lisa Lorenz (Femeni Maresme), Senta Hafner (SKG Roßdorf), Emma Veysset (TV Hofheim), Flora Lukow (BC Marburg).

Foto: Ebi Spissinger

Text: Christopher Göbel

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